Das Buch deckt sozusagen eine LiteraturlŸcke ab. †ber den Tango, seine Eigenheiten, seine UrsprŸnge, erlebte VerfŠlschungen, seine Renaissance und seine RŸckkehr zu seiner Urform trotz aller Standardisierungs-Versuche.Es will vor allem eines herausfinden: Was macht der Tango mit den Menschen, die sich auf ihn einlassen? Wie verŠndert er sie, wie dringt der Tango Ÿber die drei Minuten des getanzten Moments in das Denken und FŸhlen der TangotŠnzer, der Tangueros ein? Wieso ist Tango so anders, als QuicksteppÒ oder ãRumbaÒ? Tango hat sich zu einer eigenen Kultur entwickelt, da ist die Musik, da ist das Bandoneon, da ist die Kleidung, die auffŠlligen Schuhe fŸr den TangotŠnzer, da ist der Gesang, da ist der Text. Texte die von Liebe, von Melancholie, von Sehnsucht, von EnttŠuschung von unerfŸllbaren TrŠumen erzŠhlen. Da ist aber auch die NŠhe des anderen Kšrpers, das Schweigen und fŸhren und sich FŸhren lassen durch eine intensivierte Kšrpersprache. Tango die Wiederbelebung des Verstehens ohne viele Worte.