Das gesamte gesellschaftliche Leben basiert auf Verkettung, also der Verbindung von EntitŠten wie Subjekten und Objekten miteinander. Namen, die Personen zugeordnet werden, wie auch Bezeichner von Objekten bilden ein Bindeglied zwischen einer Zeichenkette und dem bezeichneten Subjekt bzw. Objekt. Mehrere Daten zu einem Subjekt (oder Objekt) lassen sich verketten und dadurch angerei_cherte Information liefern. Die Arbeit befasst sich mit tatsŠchlichen Verkettungen, Verkettbarkeit (d.h. der Mšglichkeit von Verkettung) und der Unverkettbarkeit (d.h. der Unmšglichkeit von Verket_tung) in verschiedenen Facetten. Au§erdem eršrtert sie das Konzept des Entkettens zur Abtrennung von Einzeldaten aus bereits verketteten Informationen.
Diese vom Bundesministerium fŸr Bildung und Forschung gefšrderte Untersuchung beleuchtet umfassend Mšglichkeiten, Methoden und Auswirkungen der Verkettung digitaler IdentitŠten in der Informationsgesellschaft.